FACT COPY · DE
Faktenfassung: Travel-MCP-Prozesslandkarten
Ende-zu-Ende-Abläufe für Shopping, Booking, Servicing, Storno und Erstattung.
Originalseite: https://travel-mcp.com/de/praxiswissen/prozesslandkarten/
Sachliche Zusammenfassung
Prozesslandkarten zeigen Übergaben zwischen Mensch, KI, MCP-Client, Server und Fachsystem. Welche fachlichen Zustände, Freigaben und Kompensationen liegen zwischen Nutzerabsicht und autoritativ bestätigtem Ergebnis?
Leitfrage und Entscheidungsgrenze
Welche fachlichen Zustände, Freigaben und Kompensationen liegen zwischen Nutzerabsicht und autoritativ bestätigtem Ergebnis?
Prozesslandkarten zeigen Übergaben zwischen Mensch, KI, MCP-Client, Server und Fachsystem.
Architektur und Verantwortlichkeiten
Eine Prozesslandkarte zeigt Mensch, Host, Client, Server und Backend in getrennten Swimlanes. Sie markiert synchrone Requests, asynchrone Fachvorgänge, Trust Boundaries und Systems of Record. Bei dynamischen Paketen müssen Flug, Hotel, Zahlung und Dokumente eigene Status behalten.
Analytische Methode
Jeder Schritt erhält Vorbedingung, Eingabe, Capability, erwarteten Zustand, Timeout, Wiederholungsregel und Eskalation. Schreibende Schritte werden von Vorschau oder Quote getrennt. Nach einer Aktion folgt der autoritative Read-back; ein Transporterfolg wird nicht als fachliche Bestätigung behandelt.
- Auslöser und Nutzerabsicht
- Informations- und Entscheidungsphasen
- Freigabepunkte
- Systemzustände
- Fehler, Kompensation und Eskalation
Travel-Fallstudie
Bei einer Umbuchung folgen Zustandslesen, Änderungsangebot, Preisvergleich, Zustimmung, idempotente Ausführung und erneuter autoritativer Statusabgleich.
Das Beispiel gilt erst dann als belastbar, wenn Quellen, Zustände, Rechte und Fehlerpfade genauso konkret dokumentiert sind wie der gewünschte Normalfall.
Typische Fehlkonstruktionen
Lineare Happy-Path-Diagramme verschweigen Teilbuchungen, verspätete Lieferantenantworten, abgelaufene Offers und unklare Timeouts. Ein Agent darf solche Zwischenzustände nicht sprachlich glätten. Ohne Kompensation und manuelle Queue ist der Prozess nicht vollständig modelliert.
Erforderliche Evidenz
Die Landkarte wird mit realen Tracebeispielen, Fehlerfällen und fachlichen Statuscodes validiert. Für jeden Übergang muss erkennbar sein, welches System ihn bestätigen darf und ob er reversibel ist.
Messgrößen und Abnahmekriterien
Gemessen werden Durchlaufzeit je Zustand, Warteanteil, Retries, Teilfehler, Kompensationen, manuelle Eskalationen und Differenzen zwischen gemeldetem und autoritativem Status.
Ergebnis und weiterführende Analyse
Ein Ablauf wird als überprüfbare Zustandsfolge statt als undurchsichtige Agentenkette dokumentiert.